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Italia´90
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Roger Milla war der Matchwinner im ersten Achtelfinal-Match
für Kamerun gegen Kolumbien. 90 Minuten brachen
die Teams die Abwehrreihen des Gegners nicht entscheidend
durch, doch dann schlug der 38-jährige Lambada-Tänzer
Roger Milla zu. Seine beiden Tore zum 1:0 und 2:0 (106.
und 109.), wobei sich Kolumbiens Torhüter Higuita
beim zweiten Treffer außerhalb des Strafraums
einen fatalen Ballverlust leistete, bedeutete der Todesstoß
für die Südamerikaner, deren Gegentor zum
1:2-Endstand zu spät fiel. Erstmals erreichte ein
afrikanisches Team das Viertelfinale einer WM.
Tomas Skuhravy, Torjäger der CSFR, schoss mit
seinen drei Treffern Costa Rica fast im Alleingang ab.
Eine Stunde lang gestalteten die Mittelamerikaner die
Begegnung noch ausgeglichen. Dann setzte sich die Spielstärke
der Osteuropäer durch. Mit 4:1 fiel der Sieg letztlich
eindeutig aus.
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Das Achtelfinale

Roger Milla
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Jürgen Klinsmann
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Zwei Favoriten des Turniers trafen mit
Brasilien und Argentinien in Turin aufeinander. Die
Kicker vom Zuckerhut beherrschten den Rivalen aus Südamerika
zwar über weite Strecken der Spielzeit, doch außer
einigen Alu-Treffern sprang nichts aus den Angriffsbemühungen
heraus. Ein unnachahmliches Solo von Diego Maradona
zehn Minuten vor dem Abpfiff leitete die Entscheidung
der Auseinandersetzung ein. Seine Vorlage im Anschluss
des Slalomlaufes erhielt Canigga, der sich die Chance
zum 1:0-Sieg nicht nehmen ließ.
Deutschland musste sich nicht zum ersten Mal mit den
Niederlanden messen, die zwei Jahre zuvor bei der EM
noch 2:1 siegten. Der Mailänder Angreifer Jürgen
Klinsmann schoss das 1:0 und sein Vereinskollege Andy
Brehme sorgte mit dem 2:0 für die Vorentscheidung.
Libero Ronald Koemann durfte noch einen umstrittenen
Elfer verwandeln, doch der kam zu spät.
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Irland und Rumänien verließen sich auf das
Motto Safety first und brachten in 120 Minuten
keinen Ball über die Torlinie. Erst im Elfmeterschießen
trafen die Akteure, bis auf den Rumänen Timofte,
der an Torwart-Oldie Bonner scheiterte und Irland ins
Viertelfinale hievte.
Gastgeber Italien blieb auch im Achtelfinale ohne Gegentor.
Gegen die im Angriff harmlosen Uruguayer reichten die
Tore des neuen Stars Schillaci und des eingewechselten
Serena zum 2:0-Erfolg. Ganz Italien feierte den Süditaliener
Schillaci, der vor der WM nicht einmal bei seinem Verein
Juventus Turin einen Stammplatz sicher hatte.
Nach den Leistungen in der Vorrunde gingen die Spanier
favorisiert ins Spiel gegen Jugoslawien. Doch die Männer
vom Balkan wussten sich zu steigern und hatten in Stojkovic,
der zwei Treffer zum 2:1-Sieg n.V. erzielte, ihren Matchwinner.
Salinas hatte zwischenzeitig für Spanien, das in
der Verlängerung nicht mehr zulegen konnte, den
Ausgleich erzielt.
Beim Spiel England gegen Belgien traf der eingewechselte
Mittelfeldakteur David Platt zum 1:0-Sieg ins Tor des
bis dahin unüberwindlichen Torhüter Michel
Preudhomme. Somit vermieden die Engländer
das bei ihnen nicht sonderlich beliebte Elfmeterschießen.
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| Vergeblich rannten die überlegen
Jugoslawien gegen das Abwehr-Bollwerk der Argentinier
an, die selbst kaum gefahrbringend vor dem Tor von Schlussmann
Ivkovic auftauchten. So musste das Elfmeterschießen
entscheiden, wobei sich Goycochea im Tor der Gauchos mit
zwei gehaltenen Strafstößen besonders auszeichnete.
Stojkovic, Brnovic und Hadzibegic scheiterten bei Jugoslawien,
während Maradona und Troglio ihre Elfer nicht verwandeln
konnten.
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Toto Schillaci
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Keinem anderen als Toto
Schillaci blieb es vorbehalten, den Siegtreffer für
Italien gegen Irland zu markieren. Der schon in der 38.
Minute gefallene Treffer ließ die Italiener wieder
auf totale Defensive umschalten, was für die Iren
eine unüberwindliche Strategie bedeutete. Dabei half
es auch nicht, dass im zweiten Durchgang der gesamte Angriff
der Kicker von der Grünen Insel ausgewechselte
wurde. Italien blieb weiterhin ohne Gegentreffer.
Bis zur 82. Minute führte Kamerun gegen England
mit 2:1 und die Sensation war greifbar nahe. Doch zwei
Foulelfmeter von Mittelstürmer Gary Lineker (83.
und 105.) zerstörten die Halbfinalträume der
Schwarzafrikaner. Die Pionierleistung der Kameruner
hatte jedoch Auswirkungen. Den Afrikanern wurden für
die WM 1994 erstmalig drei Endrundenplätze zugesagt.
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| Deutschland musste sich mit
der gegen Costa Rica so furios aufspielenden CSFR messen.
Lothar Matthäus brachte den Favoriten per Foulelfmeter
in der 24. Minute in Führung. Nur mit viel Mühe
rettete das Beckenbauer-Team das 1:0 über die Zeit
und erreichte die das Halbfinale.
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Lothar Mattäus
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Das Halbfinale

Walter Zenga
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In Neapel, der aktuellen Heimat
des argentinischen Superstars Maradona, trafen Italien
und Argentinien aufeinander. In diesem brisanten Umfeld
gingen die Italiener wieder durch Schillaci, der seinen
fünften Treffer unterbrachte, in Führung (17.).
Erneut zogen sich die abwehrstarken Italiener zurück
und überließen den Gauchos das Übergewicht.
Doch in diesem Spiel hatten sie die falsche Taktik gewählt,
denn unter der Regie von Maradona kamen die Südamerikaner
immer wieder gefährlich vor das Tor des bis dahin
in diesem Turnier unbezwungenen Schlussmanns Walter Zenga.
In der 67. Minute verlängerte Caniggia gegen den
in dieser Situation indisponierten Zenga per Hinterkopf
eine Olarticoechea-Flanke ins italienische Tor. Trotz
eines zweifelhaften Platzverweises an Giusti hielten die
geschwächten Argentinier das 1:1 bis zum Elfmeterschießen.
Wieder war Goycochea der Held der Südamerikaner.
Donadoni und Serena scheiterten an dem Torhüter und
an ihren Nerven. Der amtierende Weltmeister hatte es wieder
ins Finale geschafft.
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| Wieder einmal traf Deutschland
im Semifinale auf den alten Rivalen England. Die frühe
1:0-Führung durch einen Freistoß von Andy Brehme
täuschte etwas darüber hinweg, dass die Engländer
zumindest gleichwertig spielten. Der Ausgleichstreffer
von Gary Lineker zehn Minuten vor dem Ende der regulären
Spielzeit war hochverdient. Beim folgenden Elfmeterschießen
zeigten die Deutschen starke Nerven und Brehme, Matthäus,
Riedle und Thon verwandelten ihre Elfer, während
Pearce (Illgner hielt) und Waddle (jagte das Leder übers
Tor) versagten. Deutschland stand zum fünften Mal
im WM-Finale.
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Das Finale

Siegtor im WM-Finale
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In einem unspektakulären
Spiel um den dritten Platz siegte Italien gegen die Engländer
dank eines Elfmeter von Schillaci in der 85. Minute mit
2:1. Zuvor hatten Roberto Baggio (70.) und David Platt
(80.) das 1:1 erzielt.
Das Endspiel zwischen Deutschland und Argentinien war
nicht das Highlight des Turniers. Die knisternde Spannung
einer niveauarmen Partie fand ihren Höhepunkt in
der 85. Minute, als Rudi Völler im Strafraum der
Argentinier zu Fall kam. Schiedsrichter Mendez (Mexiko)
zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Andreas Brehme
ließ sich nicht beirren und schoss das Leder flach
ins linke äußere Toreck. Deutschland war
nach 1954 und 1974 zum dritten Mal Fußball-Weltmeister.
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UN'ESTATE ITALIANA
Forse
non sarà una canzone a cambiare le regole del gioco
ma voglio viverla cosi quest'avventura senza frontiere e con
il cuore in gola.
E il mondo in una giostra di colori e il vento accarezza le
bandiere
arriva un brivido e ti trascina via e sciogli in un abbraccio
la follia.
Notti magiche inseguendo un goal sotto il cielo di un'estate
italiana
e negli occhi tuoi voglia di vincere un'estate, un'avventura
in più.
Quel sogno che comincia da bambino e che ti porta sempre più
lontano
non è una favola e dagli spogliatoi escono i ragazzi
e siamo noi.
Notti magiche inseguendo un goal sotto il cielo di un'estate
italiana
e negli occhi tuoi voglia di vincere un'estate, un'avventura
in più...
...un'avventura, un'avventura in più, un'avventura
goal !
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