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Sonntag, der 05. Februar 2012
 

Das "Prefectural Kashima Soccer Stadion " von Ibaraki hat eine Gesamtkapazität von 42.000 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im Hinblick auf die WM komplett renoviert und im Mai 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer stehen 12.000 Parkplätze zur Verfügung.
Gast- und Namensgeber ist die Präfektur Ibaraki nordöstlich von Tokio. Die regionale Hauptstadt ist Mito (240.000 Einwohner): Sie war zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert ein Sitz der japanischen Behörden. Das renovierte Kashima Soccer Stadium, Heimat des J-League-Klubs Kashima Antlers, gilt als einer der modernsten Fußball-Komplexe Japans.


Das "Miyagi Stadium" bietet 49.000 Zuschauern Platz und wurde im März 2000 fertiggestellt. Rund um die reine Fußball-Arena stehen 7.000 Parkplätze zur Verfügung.

Miyagi liegt 300 Kilometer nordöstlich von Tokio im Zentrum der Region Tohoku. Miyagi ist eine moderne Stadt mit fast einer Million Einwohner. Sie ist das politische und wirtschaftliche Zentrum der Region. Die Region Miyagi gehört zu den größten landwirtschaftlichen Erzeugern Japans. Berühmt ist die Gegend vor allem für ihren guten Reis, Rindfleisch und Erdbeeren. Die am Meer gelegene Stadt ist darüber hinaus ein wichtiger Lieferant von Fisch und Meeresfrüchten.


Das "Saitama Stadium 2001" hat eine Gesamtkapazität von 63.000 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und im Juli 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer stehen 2.500 Parkplätze zur Verfügung.

Saitama fördert derzeit ein neues Stadtentwicklungsprojekt, das sich auf nahezu 50 Hektar erstreckt und die Städte Urawa, Omiya und Yono umfasst. Urawa ist die Hauptstadt der Präfektur Saitama. Sie liegt ca. 24 km nördlich von Tokio und kann zu Recht behaupten, eine der fußballverrücktesten Städte Japans zu sein.
Der Fußball nimmt nicht zuletzt einen sehr hohen Stellenwert ein, weil die Stadt die Heimat eines der populärsten Vereine der J-League ist, der Urawa Red Diamonds. Die Fans der Red Diamonds genießen der Ruf, die treuesten und begeistertsten Fans in Japan zu sein. In Saitama wird ein WM-Halbfinale stattfinden.


Das "Stadium Ecopa" von Shizuoka hat eine Gesamtkapazität von 50.600 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im Hinblick auf die WM komplett renoviert und im März 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer stehen 3.695 Parkplätze zur Verfügung.

Shizuoka itt mit 3,8 Millionen Einwohnern die zehntgrößte der 47 japanischen Präfekturen. Sie liegt südlich von Tokio in zentraler Lage auf der Hauptinsel Honshu und grenzt an den Pazifischen Ozean. In Shizuoka liegt der Fudschijama (Mt. Fuji).
Shizuoka gilt als Fußball-Zentrum Japans mit 1400 Teams (darunter den zwei J-League-Klubs Shimizu S-Pulse und Jubilo Iwata) und 50.000 registrierten Spielern. Das Ecopa-Stadion liegt 50 km südlich der Stadt Shizuoka zwischen den Städten Kakegawa und und Fukuori.


Das Big Swan Stadium bietet 42.300 Zuschauern Platz und ist im März 2001 fertiggestellt worden. Rund um die reine Fußball-Arena stehen 4.000 Parkplätze zur Verfügung.

Die Präfekturhauptstadt Niigata liegt 300 km südlich von Tokio im Mündungsbereich des größten japanischen Flusses Shinano. Niigata beherbergt den größten Hafen am japanischen Meer und dient damit gleichzeitig als größter Umschlagplatz für die zahlreichen Industrie-Standorte der Region. Vom internationalen Flughafen sind unter anderem China, Hongkong, Singapur und Hawaii bestens zu erreichen. Am 1. Juni, einen Tag nach der Eröffnung der WM, werden sich nicht nur die 500.000 Augenpaare der Einwohner Niigatas auf das "Blue Swan"-Stadion richten, wenn das erste WM-Spiel auf japanischem Boden zwischen den deutschen Gruppengegnern Irland und Kamerun über die Bühne geht.


Der "Sapporo Dome" von Sapporo hat eine Gesamtkapazität von 42.000 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und im Mai 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer stehen 1.700 Parkplätze zur Verfügung.

Sapporo, Gastgeber der Olympischen Winterspiele 1972, liegt auf Hokkaido, der nördlichsten der japanischen Hauptinseln. Die Verbindung zur südlich gelegenen Insel Honshu stellt der 53,85 Kilometer lange Seikan-Tunnel her. Das neue Wahrzeichen der Stadt ist der kürzlich erbaute Sapporo Dome mit ausfahrbarem Spielfeld. Die Verbindung zwischen dem Flughafen Shin-Chitose und der Haupstadt Tokio (ca. 900 km) ist die am stärksten frequentierte Flugstrecke der Welt.


Das "Big Eye Stadium" bietet 43.000 Zuschauern Platz und wurde im März 2001 fertiggestellt. Rund um die reine Fußball-Arena stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Die Präfektur Oita liegt mit seinen 1,2 Millionen Einwohnern an der Ostküste der Insel Kyushu und ist gleichzeitig der südlichste japanische Spielort. Die Stadt befindet sich im wirtschaftlichen Umbruch und ist auf dem Weg eines der angesehensten Technologie-Zentren des Landes zu werden. Größte touristische Attraktion der Stadt Oita sind die heißen Quellen. Die beiden Quellen - Beppu und Yufuin - sind die größten Japans und darüber hinaus bedeutende Heilbäder. "Jigoku" heißt das "Zauberwort", was häufig im Zusammenhang mit Oita fällt. "Jigoku" bedeutet soviel wie "Höllische Gebiete" und beschreibt die ungeheure Hitze der natürlichen Quellen. Weiterhin ziehen zahlreiche kulturelle Attraktionen Jahr für Jahr Millionen von Besuchern an.


Das "Wing Stadium" bietet 42.000 Zuschauern Platz und wurde im Oktober 2001 fertiggestellt. Rund um die reine Fußball-Arena stehen 4.000 Parkplätze zur Verfügung.

Die Präfektur Kobe ist eine der wichtigsten Hafenstädte der Welt. Bereits im Mittelalter genoss die heutige Millionenstadt im Süden Japans großes Ansehen. Zusammen mit Osaka und Kyoto bildet Kobe heute den wirtschaftlichen Schwerpunkt des japanischen Südwestens. Mit dem Hochgeschwindigkeitszug kann die Hauptstadt Tokio in dreieinhalb Stunden erreicht werden.


Das "Nagai Stadium" hat eine Gesamtkapazität von fast 50.000 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im Mai 1996 fertiggestellt. Für die Zuschauer stehen 2.500 Parkplätze zur Verfügung.

Osaka befindet sich fast genau in der geographischen Mitte Japans. Mit den Jahren wurde Osaka, früher wegen seiner zahlreichen Flüsse als "Stadt des Wassers" bezeichnet, zur wichtigsten Metropole der westlichen Hälfte Japans. Heute ist Osaka die drittgrößte Stadt des Landes. Osaka ist als Zentrum freien Unternehmertums zu Wohlstand gelangt. Viele Firmen haben ihren Sitz in der Stadt und das Fundament für eine moderne städtische Infrastruktur gelegt. Heute profitiert Osaka von diesem reichen Erbe und einem gesunden hohen Lebensstandard. Menschen aus Osaka werden in Japan auch als "Kuidaore" bezeichnet, was auf ihre Fähigkeit anspielt, nicht nur hart während des Tages zu arbeiten, sondern auch nachts unermüdlich zu spielen.


Das "International Stadium Yokohama" kann 70.000 Zuschauer fassen und ist damit die größte Arena des Landes. Das "International" ist kein reines Fußball-Stadion, sondern kann mit der 400-Meter-Laufbahn auch internationalen Leichtathletik-Ansprüchen genügen. 3.500 Parkplätze machen das Stadion auch rund um die "Schüssel" gut erreichbar. Der Neubau des Stadions wurde im Oktober 1997 abgeschlossen - im März 1998 erfolgte die feierliche Wiedereröffnung.

Die zweitgrößte Stadt Japans steht nicht nur zum WM-Finale am 30. Juni 2002 im Mittelpunkt des Interesses. Die japanische Nationalmannschaft bestreitet nämlich bereits am 9. Juni ein Heimspiel in der Hafenmetropole. 70.000 Zuschauer können im "International Stadium Yokohama" ihrer Mannschaft zujubeln. Kein Wunder, dass die Gastgeber Yokohama als Final-Ort aussuchten. Denn neben der Nähe zur Hauptstadt Tokio (etwa 30 Autominuten) ist auch die Stimmung in der Arena wettbewerbserprobt.
Der ansässige japanische Erstligist, die Yokohama F. Marinos, ist im "International", das im Oktober 1997 fertiggestellt wurde, beheimatet und erfreut sich großer Beliebtheit. Der Spielplan trägt dem Rechnung: Neben dem Endspiel werden drei Gruppenspiele in der Hafenstadt ausgetragen. Die internationale Bewährungsprobe bestand der zentrale WM-Standpunkt bereits beim Fifa-Konföderationen-Cup 2001. Im Juni 2001 spielten Frankreich und Japan vor 65.335 Fans um den Turniersieg, dass die Gastgeber jedoch mit 0:1 verloren.

 
 
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