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Busan ist eine von zehn
südkoreanischen Städten, die bei der Weltmeisterschaft
2002 als Gastgeber fungiert. Schon 1988 war die
Küstenstadt Gastgeber eines internationalen
Fußball-Festes, fanden doch die Fußball-Events
der Olympischen Spiele dort statt. Für die
Welt-Titelkämpfe wurde das Stadion komplett
neu errichtet.
Busan ist die zweitgrößte Stadt Südkoreas.
Die Küstenmetropole beheimatet auf 758,21 Quadratkilometern
immerhin vier Millionen Einwohner und ist damit
die zweitgrößte Stadt des Landes. Die
Stadt, die rund 450km südlich von Seoul liegt,
hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer
pulsierenden Wirtschaftsmetropole entwickelt, nicht
zuletzt wegen des riesigen Hafengeländes. Busan
zählt heute zu den drei größten
Hafenstädte der Erde und wickelt 95 Prozent
des Container-Binnenhandels ab. Die koreanische
City bezeichnet sich selbst gerne als eine "Stadt
des Sports". In der jüngsten Vergangenheit
war Busan Schauplatz von Veranstaltungen der Asienspiele
1986 und der Fußball-Events der Olympischen
Spiele 1988.
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In Daegu werden drei
der 48 WM-Vorrundenspiele der Weltmeisterschaft
2002 ausgetragen. Am 10. Juni wird das koreanische
Team in seinem zweiten Gruppenspiel in der neu errichteten
Arena der Stadt auflaufen. Am vorletzten Turniertag
(29. Juni) kämpfen die Unterlegenen der Halbfinal-Begegnungen
vor den fast 70.000 Zuschauern im größten
koreanischen Stadion um den dritten Platz.
Daegu liegt im Südosten der koreanischen Halbinsel,
etwa 300 Kilometer von der Hauptstadt Seoul entfernt.
In der von zahlreichen Bergen umgebenen Metropole
leben heute 2,5 Millionen Menschen. Beliebtes Reiseziel
ist der Palgongsan. Denn auf dem 1192 Meter hohen
Berg steht mit einer Höhe von 33 Metern eine
der größten Buddha-Statuen der Welt.
Daegu wurde im 17. Jahrhundert gegründet und
ist heute ein Zentrum der Textilindustrie. Die Stadt
produziert 40 Prozent des nationalen Exports synthetischer
Fasern. In weniger als einer Stunde Fahrzeit sind
vom Zentrum Daegus aus zahlreiche kulturelle Relikte
zu bestaunen.
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Das "Munhak Stadium
" von Incheon hat eine Gesamtkapazität
von 52.179 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im
Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und erst
im Dezember 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer
stehen 4.559 Parkplätze zur Verfügung.
Die 2,47 Millionen Einwohner der Hafenstadt Incheon
bereiten sich zurzeit intensiv auf das bedeutendste
Fußball-Turnier vor. Zur Jahreswende 2001/2002
wurde das "Incheon Munhak Stadion" in
der koreanischen Hafenstadt fertiggestellt. Incheon
liegt 28 km westlich von Seoul an der Küste.
Der Hafen der Stadt ist der zweitgrößte
des Landes.
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Das 44.047 Zuschauer
fassende Suwon World Cup Stadion wurde im Mai 2001
fertiggestellt und verfügt über 3.371
Parkmöglichkeiten. Die neue Heimstatt des zweimaligen
südkoreanischen Fußball-Meisters Samsung
Blue Wings (1998 und '99) bietet als architektonische
Besonderheit ein flügelförmiges Tribünendach,
das die Zukunftsorientiertheit der Stadt darstellen
soll.
Suwon hat eine Bevölkerungszahl von mittlerweile
930.000 Einwohnern, ist Koreas führende Stadt
der digitalen Technologie und hat damit auch federführend
teil an der technologischen und wirtschaftlichen
Entwicklung Südkoreas. Geographisch liegt Suwon
ungefähr eine Stunde südlich der Landeshauptstadt
Seoul. Zudem ist die Stadt einer der Verkehrsknotenpunkte
des Landes.
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Das "Daejeon World
Cup Stadium" hat eine Gesamtkapazität
von 40.407 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im
Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und im
September 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer
stehen 1.700 Parkplätze zur Verfügung.
Die Stadt Daejeon liegt im Herzen des südlichen
Teils der Halbinsel Korea und ist mit ihren 1,323
Millionen Einwohnern das Verwaltungs- und Technologiezentrum
des Landes. Die Stadt ist unter anderem Gastgeber
der Achtelfinalbegegnung des Siegers der Gruppe
D gegen den Zweiten der Gruppe G am 18. Juni.
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Das Jeju World Cup Stadium
bietet 42.256 Zuschauern Platz und wurde im Dezember
2001 fertiggestellt werden. Rund um die reine Fußball-Arena
stehen 2.735 Parkplätze zur Verfügung.
Das Stadion soll symbolisch sowohl die typische
Landschaft, als auch die einzigartigen Schiffe der
Insel Jeju darstellen.
Seogwipo ist eine der südlichsten Städte
Südkoreas. Sie befindet sich auf der Insel
Jeju-do, vor der Südküste der koreanischen
Halbinsel gelegen. Jeju-do ist eine Insel mit eigener
Kultur, die reich an Mysterien und Sagen ist. 85.737
Einwohner bevölkern die Hauptstadt der Provinz
Jeju.
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43.550 Zuschauer finden im Ulsan Munsu
Football Stadium Platz und können dabei auf
3.963 Parkplätze zurückgreifen. Die Architekten
der Arena, die schon beim FIFA-Confederations-Cup
ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit rückte,
ließen sich bei der Planung von der Form des
Kranichs inspirieren, der Wappenvogel der Stadt
ist.
Ulsan sieht sich im 21. Jahrhundert als Industriehauptstadt
Südkoreas. So ist sie nicht nur Heimat des
Großkonzerns Hyundai, sondern auch von Erdölraffinerien
sowie Unternehmen aus den Bereichen Petrochemie,
Schiffsbau und Maschinenbau. Die Metropole mit knapp
über 1 Million Einwohnern ist darüber
hinaus auch ein wichtiges Zentrum für die Verarbeitung
von Amethysten.
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Das "Gwangju World
Cup Stadium" hat eine Gesamtkapazität
von 42.880 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im
Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und im
September 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer
stehen 4.248 Parkplätze zur Verfügung.
Gwangju ist mit 1,4 Millionen Einwohnern die fünftgrößte
Stadt Koreas und liegt im südlichen Teil der
koreanischen Halbinsel. Gwangju bietet als Stadt
der Künste auch Kultur ersten Ranges, zeitgleich
mit den Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft
wird auch zum vierten Mal die Biennale stattfinden.
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Das "World Cup Stadium"
von Seoul, der Hauptstadt Koreas, hat eine Gesamtkapazität
von 63.961 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im
Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und erst
im Dezember 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer
stehen 2.648 Parkplätze zur Verfügung.
Seoul, seit über 600 Jahren Hauptstadt Koreas,
ist eine faszinierende Metropole, die das Moderne
wie ihre Hochhäuser mit dem Alten, wie etwa
dem historischen Dongdaemun-Tor, verbindet. In jüngster
Vergangenheit war Seoul bereits Veranstaltungsort
internationaler Großereignisse wie der Olympischen
Spiele 1988 oder der ASEM (Asia-Europe Meeting)
im Jahr 2000.
Seoul ist mit 10.82 Millionen Einwohnern die größte
Stadt Koreas und gleichzeitig auch Hauptstadt des
Landes. In Seoul gibt es über 300 Theater,
Kunstgalerien und Museen. Touristen, die noch keine
Erfahrung mit der koreanischen Kultur haben, werden
wiederholt traditionelle kulturelle Riten wie das
Wechseln der Königlichen Wachsoldaten, die
Einführungsveranstaltungen für Beamte
der Joseon-Dynastie an königlichen Palästen
oder die Hochzeit zwischen Kaiser Gojon und Kaiserin
Myeongseong dargeboten. |
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