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Samstag, der 28. Januar 2012
 

Busan ist eine von zehn südkoreanischen Städten, die bei der Weltmeisterschaft 2002 als Gastgeber fungiert. Schon 1988 war die Küstenstadt Gastgeber eines internationalen Fußball-Festes, fanden doch die Fußball-Events der Olympischen Spiele dort statt. Für die Welt-Titelkämpfe wurde das Stadion komplett neu errichtet.
Busan ist die zweitgrößte Stadt Südkoreas. Die Küstenmetropole beheimatet auf 758,21 Quadratkilometern immerhin vier Millionen Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt des Landes. Die Stadt, die rund 450km südlich von Seoul liegt, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer pulsierenden Wirtschaftsmetropole entwickelt, nicht zuletzt wegen des riesigen Hafengeländes. Busan zählt heute zu den drei größten Hafenstädte der Erde und wickelt 95 Prozent des Container-Binnenhandels ab. Die koreanische City bezeichnet sich selbst gerne als eine "Stadt des Sports". In der jüngsten Vergangenheit war Busan Schauplatz von Veranstaltungen der Asienspiele 1986 und der Fußball-Events der Olympischen Spiele 1988.

In Daegu werden drei der 48 WM-Vorrundenspiele der Weltmeisterschaft 2002 ausgetragen. Am 10. Juni wird das koreanische Team in seinem zweiten Gruppenspiel in der neu errichteten Arena der Stadt auflaufen. Am vorletzten Turniertag (29. Juni) kämpfen die Unterlegenen der Halbfinal-Begegnungen vor den fast 70.000 Zuschauern im größten koreanischen Stadion um den dritten Platz.
Daegu liegt im Südosten der koreanischen Halbinsel, etwa 300 Kilometer von der Hauptstadt Seoul entfernt. In der von zahlreichen Bergen umgebenen Metropole leben heute 2,5 Millionen Menschen. Beliebtes Reiseziel ist der Palgongsan. Denn auf dem 1192 Meter hohen Berg steht mit einer Höhe von 33 Metern eine der größten Buddha-Statuen der Welt. Daegu wurde im 17. Jahrhundert gegründet und ist heute ein Zentrum der Textilindustrie. Die Stadt produziert 40 Prozent des nationalen Exports synthetischer Fasern. In weniger als einer Stunde Fahrzeit sind vom Zentrum Daegus aus zahlreiche kulturelle Relikte zu bestaunen.

Das "Munhak Stadium " von Incheon hat eine Gesamtkapazität von 52.179 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und erst im Dezember 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer stehen 4.559 Parkplätze zur Verfügung.
Die 2,47 Millionen Einwohner der Hafenstadt Incheon bereiten sich zurzeit intensiv auf das bedeutendste Fußball-Turnier vor. Zur Jahreswende 2001/2002 wurde das "Incheon Munhak Stadion" in der koreanischen Hafenstadt fertiggestellt. Incheon liegt 28 km westlich von Seoul an der Küste. Der Hafen der Stadt ist der zweitgrößte des Landes.

Das 44.047 Zuschauer fassende Suwon World Cup Stadion wurde im Mai 2001 fertiggestellt und verfügt über 3.371 Parkmöglichkeiten. Die neue Heimstatt des zweimaligen südkoreanischen Fußball-Meisters Samsung Blue Wings (1998 und '99) bietet als architektonische Besonderheit ein flügelförmiges Tribünendach, das die Zukunftsorientiertheit der Stadt darstellen soll.
Suwon hat eine Bevölkerungszahl von mittlerweile 930.000 Einwohnern, ist Koreas führende Stadt der digitalen Technologie und hat damit auch federführend teil an der technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung Südkoreas. Geographisch liegt Suwon ungefähr eine Stunde südlich der Landeshauptstadt Seoul. Zudem ist die Stadt einer der Verkehrsknotenpunkte des Landes.

Das "Daejeon World Cup Stadium" hat eine Gesamtkapazität von 40.407 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und im September 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer stehen 1.700 Parkplätze zur Verfügung.
Die Stadt Daejeon liegt im Herzen des südlichen Teils der Halbinsel Korea und ist mit ihren 1,323 Millionen Einwohnern das Verwaltungs- und Technologiezentrum des Landes. Die Stadt ist unter anderem Gastgeber der Achtelfinalbegegnung des Siegers der Gruppe D gegen den Zweiten der Gruppe G am 18. Juni.

Das Jeju World Cup Stadium bietet 42.256 Zuschauern Platz und wurde im Dezember 2001 fertiggestellt werden. Rund um die reine Fußball-Arena stehen 2.735 Parkplätze zur Verfügung. Das Stadion soll symbolisch sowohl die typische Landschaft, als auch die einzigartigen Schiffe der Insel Jeju darstellen.
Seogwipo ist eine der südlichsten Städte Südkoreas. Sie befindet sich auf der Insel Jeju-do, vor der Südküste der koreanischen Halbinsel gelegen. Jeju-do ist eine Insel mit eigener Kultur, die reich an Mysterien und Sagen ist. 85.737 Einwohner bevölkern die Hauptstadt der Provinz Jeju.

43.550 Zuschauer finden im Ulsan Munsu Football Stadium Platz und können dabei auf 3.963 Parkplätze zurückgreifen. Die Architekten der Arena, die schon beim FIFA-Confederations-Cup ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit rückte, ließen sich bei der Planung von der Form des Kranichs inspirieren, der Wappenvogel der Stadt ist.
Ulsan sieht sich im 21. Jahrhundert als Industriehauptstadt Südkoreas. So ist sie nicht nur Heimat des Großkonzerns Hyundai, sondern auch von Erdölraffinerien sowie Unternehmen aus den Bereichen Petrochemie, Schiffsbau und Maschinenbau. Die Metropole mit knapp über 1 Million Einwohnern ist darüber hinaus auch ein wichtiges Zentrum für die Verarbeitung von Amethysten.

Das "Gwangju World Cup Stadium" hat eine Gesamtkapazität von 42.880 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und im September 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer stehen 4.248 Parkplätze zur Verfügung.
Gwangju ist mit 1,4 Millionen Einwohnern die fünftgrößte Stadt Koreas und liegt im südlichen Teil der koreanischen Halbinsel. Gwangju bietet als Stadt der Künste auch Kultur ersten Ranges, zeitgleich mit den Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft wird auch zum vierten Mal die Biennale stattfinden.

Das "World Cup Stadium" von Seoul, der Hauptstadt Koreas, hat eine Gesamtkapazität von 63.961 Sitzplätzen. Die Anlage wurde im Hinblick auf die WM komplett neu errichtet und erst im Dezember 2001 fertiggestellt. Für die Zuschauer stehen 2.648 Parkplätze zur Verfügung.
Seoul, seit über 600 Jahren Hauptstadt Koreas, ist eine faszinierende Metropole, die das Moderne wie ihre Hochhäuser mit dem Alten, wie etwa dem historischen Dongdaemun-Tor, verbindet. In jüngster Vergangenheit war Seoul bereits Veranstaltungsort internationaler Großereignisse wie der Olympischen Spiele 1988 oder der ASEM (Asia-Europe Meeting) im Jahr 2000.
Seoul ist mit 10.82 Millionen Einwohnern die größte Stadt Koreas und gleichzeitig auch Hauptstadt des Landes. In Seoul gibt es über 300 Theater, Kunstgalerien und Museen. Touristen, die noch keine Erfahrung mit der koreanischen Kultur haben, werden wiederholt traditionelle kulturelle Riten wie das Wechseln der Königlichen Wachsoldaten, die Einführungsveranstaltungen für Beamte der Joseon-Dynastie an königlichen Palästen oder die Hochzeit zwischen Kaiser Gojon und Kaiserin Myeongseong dargeboten.
 

 

 

 

 
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